Pfadfinder erleben die Natur / Bergmolch
RR35 Ludwigsburg / Kornwestheim
Die Starterteams stellen sich vor
Team der SteinadlerJungsteam

Steinadler

 

Der Steinadler ist sicher einer der majestätischsten Vögel in Deutschland. Er hat eine Flügelspannweite von ca. 220 cm.

 

 

Er ist sehr selten

Der Steinadler lebt in Deutschland in den bayrischen Alpen. Er wurde in der Vergangenheit fast ausgerottet. Mittlerweile gibt es wieder ca. 50 Brutpaare.

Heutzutage bedrohen zusätzlich zur Zerstörung des natürlichen Lebensraums Drachenflieger und Drohnen den Bestand der Steinadler. Sie  fliegen zu nah an die Horste der Vögel. Die  Altvögel werden beim Brüten gestört und verlassen dann für einige Stunden den Horst. Das hat zur Folge, dass die Eier abkühlen und absterben. An diesem Beispiel zeigt sich wieder einmal, dass Unwissen fatale Folgen haben kann! Lasst uns mit der Natur verantwortungsvoll umgehen.

 

Er tötet mit seinen Krallen

Steinadler haben messerscharfe Krallen. Bei der Jagd fliegen sie ziemlich dicht am Boden und nutzen jede mögliche Deckung, um ihre Beute zu überraschen. Sie greifen die Beute mit ihren starken Krallen wenn möglich am Kopf. Sie haben so viel Kraft, dass diese durch den Schädelknochen schlagen und dadurch das Beutetier augenblicklich töten. Jetzt ist klar, warum bei Flugvorführungen die Trainer immer einen dicken Lederschutzhandschuh tragen und die Tiere als Greifvögel bezeichnet werden.

 

Er kann extrem gut fliegen

Adler können lange Zeit im Gleitflug durch die Luft segeln, dabei nutzen sie die Thermik. Bei den Jagdflügen ist er trotz seiner Größe extrem wendig. Man hat beobachtet, dass er sich im Flug sogar auf den Rücken drehen kann, um ein über ihn fliegendes Beutetier zu greifen.

 

Sie können ausgesprochen gut sehen

Die Augen eines Adlers sind extrem gut. Aus bis zu dreitausend Metern Höhe kann er noch eine Maus erspähen. Was der Adler sieht, kann man nur erahnen. Hier gibt es noch viel zu erforschen.

  • So hat das Auge der Greifvögel 5 verschiedene Arten von Farbsehzellen, der Mensch dagegen nur 3. Dadurch kann der Greifvogel z.B. einen weißen Hasen auf Schnee entdecken. 
  • Bedingt durch den schnellen Flug muss das Auge auch wesentlich schneller reagieren. Der Mensch kann gerade einmal 25 Einzelbilder pro Sekunde erfassen, der Greifvogel mindestens 150.