Wiesel/Hermelin mit Pfadfinderhalstuch
RR35 Aichwald Pfadfinder
Wintercamp 2012

Wintercamp 2012 oder wer hat die matschigsten Gummistiefel….
In den Faschingsferien fuhren wir Pfadfinder für 4 Tage aufs Wintercamp nach Wittlingen bei Bad Urach. Unser Campplatz empfing uns mit strahlendem Sonnenschein und einer glitzernden Schneefläche. Nachdem wir uns mit einer warmen Nudelsuppe gestärkt hatten, bauten wir unsere Jurten (Großzelte) auf und machten es uns innen mit Schlafsack und Isomatte gemütlich. Doch Zeit zum Verschnaufen blieb kaum; unsere nächste Aufgabe war es, als Team eine Schneeskulptur zu bauen. Bald war die Wiese übersät mit tollen Gebilden, wie Schneepferd, Schneesofa, Auto, Kanonen, Schildkröte, Mickey Mouse und einem ganzen Wohnzimmer…echt cool…
Zum Abendessen gab es ein 3-Gänge Menü inklusive weißer Tischdecke und Porzellangeschirr. Erschöpft und glücklich sind wir nach dem Lobpreis in unsere Schlafsäcke gekrochen.
Der zweite Tag startete mit einem herzhaften Frühstück  und danach ging es ins Gelände zu einem Orientierungslauf. Abends, wie gehabt, ein dreigängiges Menü, danach ließ sich ein Ranger taufen und nach mehreren Spielen war ein weiterer Tag der Wintercamps vorbei.
Auch am nächsten Tag wurden wir kulinarisch verwöhnt. Frische Brezeln und Brötchen  zum Frühstück - mmmh. Alles serviert unter freiem Himmel, da sich der Schnee in der Jurtenburg leider mittlerweile in Matsch verwandelt hatte. Den Tag verbrachten wir in der Sauna, im warmen Pool und auf der Slacline –Abends gab es griechischen Salat, Kassler mit Knödel und Sauerkraut und zum Dessert Apfelküchle mit Vanillesauce und das alles gekocht auch Feuerkörben!!! Wir kosteten den letzten Abend am Lagerfeuer unterm Sternenhimmel so richtig aus .Der Samstag unser letzter Tag begann, der Stimmung entsprechend, nebelig und nieselig. Doch bald kam die Sonne raus und wir begannen unsere Jurten abzubauen – bloß nichts in den knöcheltiefen Matsch legen, das war unsere Devise. Das muss dann daheim alles wieder geputzt werden. Als alles abgebaut und in die Autos verstaut war, machten wir den „Ranger-Staubsauger“: wir fassten uns an den Händen und gingen langsam über den Platz. So verließen wir die Wiese ohne Müll zurückzulassen.